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Warum verkratzen Armaturen beim Entkalken und was hilft dagegen?

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Warum der Hals die schwierigste Stelle blei

Kalkablagerungen auf Armaturen entstehen, weil im Wasser gelöste Calcium- und Magnesiumsalze beim Verdunsten auskristallisieren. Diese Kristalle setzen sich fest auf der Oberfläche ab und wirken wie feiner Schleifstaub. Wer mit harten Schwämmen, Scheuermilch oder aggressiven Säuren arbeitet, drückt die Kristalle in die Chromschicht und erzeugt Kratzer, die sich nicht mehr entfernen lassen. Der Schaden entsteht nicht durch den Kalk selbst, sondern durch die Mechanik beim Entfernen.

Die einfachste Maßnahme ist die regelmäßige Entkalkung. Bei einem hydraulisch gesteuerten Gerät lässt sich der Wärmetauscher oft ausbauen und in eine Entkalkungslösung auf Basis von Zitronensäure oder Amidosulfonsäure legen. Wichtig ist, das Bauteil vorher gründlich zu spülen und die Dichtungen zu prüfen. Elektronisch geregelte Geräte haben häufig empfindliche Sensoren, die auf aggressive Säuren reagieren. Hier sollte man sich an die Herstellerangaben halten und im Zweifel den Kundendienst rufen.

Hartes Wasser hinterlässt in jedem Durchlauferhitzer Spuren. Calcium- und Magnesiumsalze fallen beim Erhitzen aus und setzen sich an den Heizstäben und in den Rohrwendeln fest. Die Folge ist nicht nur ein sinkender Wasserdurchfluss, sondern auch ein höherer Energieverbrauch, weil die Heizwendel die Wärme schlechter an das Wasser abgibt. Wer früh reagiert, kann die Verkalkung verlangsamen. Wer zu spät handelt, riskiert einen Totalausfall.

Zunächst muss klar sein, welches Gummi vorliegt. Weiche Elastomere wie EPDM, NBR oder Silikon reagieren unterschiedlich. Silikon ist gegen schwache Säuren relativ stabil, EPDM quillt in Essig auf, Naturkautschuk wird schnell klebrig. Ein einfacher Test: Ein Tropfen verdünnter Essig auf eine unauffällige Stelle geben und nach zwei Minuten abwischen. Wird die Oberfläche matt, klebrig oder hell, ist das Material empfindlich. Dann darf keine Säure zum Einsatz kommen.

Für den ersten Durchgang reichen heißes Wasser und Spülmittel. Fülle die Vase etwa zur Hälfte, gib einen Spritzer Spülmittel hinein und schwenke sie einige Minuten kräftig. Das löst lose Rückstände und Fäulnis. Anschließend ausgießen und mit klarem Wasser nachspülen. Wichtig: Kein kochendes Wasser in dünnwandiges Glas geben – der Temperaturschock kann zum Sprung führen, besonders bei kaltem Glas aus dem Keller oder von der Fensterbank.

Bei stark verkalkten Geräten hilft oft nur der Austausch des Wärmetauschers oder des kompletten Durchlauferhitzers. Das ist keine Arbeit für Laien, weil dabei die Elektrik freigelegt und der Wasseranschluss neu abgedichtet werden muss. Ein Fachbetrieb kann zudem prüfen, ob die Elektronik durch die Verkalkung bereits Schaden genommen hat. Wer regelmäßig entkalkt und die Temperatur moderat hält, In case you loved this short article and you would want to receive more details with regards to Beleuchtung Im Wohnzimmer assure visit our site. verlängert die Lebensdauer seines Geräts erheblich. Wer gar nichts tut, zahlt am Ende doppelt: durch höhere Energiekosten und durch einen vorzeitigen Neukauf.

Was man selbst noch tun kann Ein Wasserfilter vor dem Gerät reduziert die Kalkmenge spürbar. Es gibt Filter, die mit Ionenaustauschharz arbeiten, und solche, die Kalk lediglich in feine Kristalle umwandeln, die nicht haften bleiben. Der Einbau ist meist unkompliziert, erfordert aber einen passenden Anschluss. Wer in einer Mietwohnung lebt, sollte vorher den Vermieter fragen. Ein weiterer Punkt: die Wassertemperatur. Je heißer das Wasser im Gerät erhitzt wird, desto schneller fällt Kalk aus. Wer die Auslauftemperatur etwas senkt, verlangsamt die Verkalkung deutlich.

Typische Fehler: Dichtungen über Nacht in Essig legen, heißes Wasser verwenden, Wohnungstipps mit einem Schraubenzieher den Kalk abschaben, oder nach der Säurebehandlung nicht spülen. Auch die Annahme, dass jeder Kalkentferner für Gummi geeignet ist, führt zu Schäden. Viele Reiniger enthalten zusätzlich Tenside oder Alkohol, die das Material quellen lassen. Wer die Dichtung nach der Reinigung nicht trocknet, riskiert Schimmel in der Nut, besonders bei Kühlschränken und Waschmaschinen.

Ein häufiger Fehler ist der Griff zu Essigessenz. Essigsäure greift bei längerer Einwirkzeit Kupfer und Messing an, aus denen viele Wärmetauscher bestehen. Das führt zu Lochfraß und Undichtigkeiten. Ebenfalls problematisch ist das mechanische Abkratzen der Kalkablagerungen mit Schraubendreher oder Drahtbürste. Dabei werden die Heizwendel beschädigt, und der Durchlauferhitzer fällt kurze Zeit später komplett aus. Wer keine Erfahrung mit elektrischen Anschlüssen hat, sollte das Gerät nicht öffnen. Nach dem Entkalken müssen alle Dichtungen korrekt sitzen, sonst tropft es an den Anschlüssen.

Heizstäbe, Dampf und Durchlauferhitzer: die unterschätzten Kandidat

So löst man Kalk ohne die Dichtung zu zerstören Die schonendste Methode ist mechanisch. Ein weicher Radiergummi, ein Mikrofasertuch oder eine weiche Zahnbürste entfernen den losen Kalk. Für festsitzende Krusten hilft ein Bad in lauwarmem Wasser mit einem milden, pH-neutralen Spülmittel. Einweichen über Nacht löst viele Ablagerungen, ohne das Gummi anzugreifen. Anschließend mit klarem Wasser abspülen und trocken tupfen. Keine scheuernden Schwämme, keine Drahtbürsten, kein Schaber.


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