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Wenn ein Ast schwer ist, rettet der Drei-Schnitt die Rinde

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Nach dem Schnitt sollte man die Schnittstellen nicht mit Wachs oder Farbe verschmieren. Die Rebe verschließt ihre Wunden selbst. If you loved this information and you would like to receive more information relating to mehr dazu kindly visit our own site. Wichtig ist stattdessen, dass die Pflanze genug Luft und Licht bekommt. Ein zu dichtes Spalier begünstigt Pilzkrankheiten wie Mehltau. Wer den Stock jedes Jahr aufs Neue auf wenige Augen zurückschneidet, hält ihn dauerhaft vital und erntet gleichmäßig große Trauben. Der erste Schnitt wirkt radikal, doch die Rebe dankt es mit einer deutlich besseren Ernte.

Der zweite Schnitt trägt das Gewicht ab Der zweite Schnitt wird von oben angesetzt, einige Zentimeter vor dem Kerb in Richtung Astspitze. Man sägt nun von oben nach unten, bis der Ast einknickt. Der Kerb verhindert dabei, dass die Rinde in Richtung Stamm weiterreißt. Der Ast fällt jetzt kontrolliert zu Boden, das Gewicht ist vom Stamm genommen. Bei sehr schweren Ästen sollte der Schnitt nicht zu nah am Kerb liegen, sonst kann das Holz unkontrolliert splittern. Ein Abstand von einer Handbreite hat sich bewährt.

Nach dem Schnitt braucht die Forsythie keine besondere Pflege. Ein leichter Düngergabe im Frühjahr unterstützt den Austrieb, ist aber nicht zwingend. Wichtig ist, dass der Strauch genug Licht bekommt, denn im Schatten blüht er deutlich schwächer. Wer den Rückschnitt direkt nach der Blüte durchführt, wird im nächsten Frühling wieder einen dichten gelben Flor erleben.

Nach dem Schnitt kontrolliere die Wunde nach einigen Wochen. Eine leichte Kallusbildung am Rand zeigt, dass der Baum reagiert. Bleibt die Fläche hart und trocken, war der Schnitt zu weit außen oder das Werkzeug unscharf. Dann hilft es, die Wunde im nächsten Frühjahr leicht nachzuschneiden, wieder am Astring. Insgesamt gilt: Je präziser der Schnitt am Wulst, desto schneller schließt sich die Wunde – ohne Chemie, ohne Rätselraten.

Die Nachbehandlung entscheidet über den Erfolg. Nach dem Formschnitt reicht es, die Schnittstellen nicht zu verletzen und die Pflanze bei Trockenheit zu wässern. Nach einem Radikalschnitt braucht der Strauch mehr Pflege: eine Mulchschicht hält die Feuchtigkeit, ein Auslichtungsschnitt im Folgejahr verhindert, dass sich neue Triebe gegenseitig bedrängen. Düngen Sie erst nach dem Austrieb, nicht direkt nach dem Schnitt. Wer diese Reihenfolge einhält, bekommt nach einem Radikalschnitt innerhalb von zwei bis drei Jahren wieder eine dichte, blühfähige Pflanze.

Nach dem Abtrennen bleibt ein kurzer Stummel am Stamm stehen. Dieser Rest wird im dritten Schnitt entfernt. Man setzt die Säge an der Astschulter an, also dort, wo der Ast in den Stamm übergeht, und führt sie parallel zur Stammachse. Die Säge sollte den Aststummel vollständig abtragen, ohne den Astring zu verletzen. Ein leichter Zug nach unten hilft, die Säge im Schnitt zu halten. Der Astring selbst ist die natürliche Barriere, die der Baum gegen Fäulnis bildet. Wird er beschädigt, kann die Wunde nicht mehr sauber abschotten.

Wann ein Radikalschnitt unvermeidlich wird Der Radikalschnitt setzt tief an, oft bis auf wenige Augen oder bis zum alten Holz. Er ist nötig, wenn ein Strauch vergreist ist, wenn eine Hecke unten kahl geworden ist oder wenn eine Pflanze nach Jahren falscher Behandlung wieder in Form gebracht werden muss. Der richtige Zeitpunkt dafür ist die Vegetationsruhe: Ende Februar bis Anfang März, bevor die Vögel brüten und bevor der Saftdruck einsetzt. Wer im Mai radikal zurückschneidet, riskiert, Nachhaltige Renovierung dass die Pflanze nicht mehr durchtreibt und eingeht.

Vor dem Radikalschnitt muss klar sein, ob die Art überhaupt aus altem Holz austreibt. Eibe, Hainbuche, Liguster und viele Ziersträucher tun das zuverlässig. Kiefern und andere Nadelgehölze treiben aus dem alten Holz kaum aus und vertragen einen Radikalschnitt nicht. Ein weiterer Fehler ist der Schnitt in den Frost: Bei Temperaturen unter minus fünf Grad splittern die Schnittstellen, und Pilze dringen ein. Warten Sie auf frostfreie, trockene Tage.

Ein starker Ast, der unkontrolliert zu Boden fällt, reißt fast immer Rinde aus dem Stamm. Der Riss verläuft oft tief in das Holz hinein und wird nie wieder zuwachsen. Die Folge sind offene Wunden, durch die Pilze und Bakterien eindringen. Wer stattdessen in drei Schnitten arbeitet, lässt den Ast kontrolliert fallen und schützt den Stamm. Der unterste Schnitt entscheidet dabei über den Erfolg.

Ein häufiger Fehler ist der Schnitt zu nah am Stamm. Wer bündig absägt, entfernt den Astring und schafft eine große Wunde. Ein anderer Fehler ist der Verzicht auf den Kerb. Dann reißt die Rinde oft bis in den Stamm hinein, besonders bei schweren Ästen mit großer Hebelwirkung. Auch ein stumpfes Sägeblatt ist problematisch: Es quetscht das Holz, statt es zu schneiden, und hinterlässt eine unsaubere Schnittfläche. Vor dem Sägen sollte man deshalb das Blatt prüfen und gegebenenfalls wechseln.

hqdefault.jpgZuerst setzt man etwa eine Handbreit vom Stamm entfernt einen Sägeansatz auf der Unterseite des Astes. Von dort sägt man einen Kerb ein, der etwa ein Viertel bis ein Drittel in das Holz reicht. Dieser Kerb verhindert später, dass die Rinde beim Wegbrechen des Astes über den Stamm hinaus aufreißt. Wichtig ist, die Säge sauber anzusetzen und nicht zu verkanten. Ein zu tiefer Kerb schwächt den Ast unnötig, ein zu flacher Kerb verliert seine Schutzwirkung.


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